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Die Gemeinde Ligerz, die ihren
Namen einem Römer namens Ligerius zu verdanken scheint, zählt
zu den kleinsten Gemeinden des Kantons Bern.
Durch Schenkungen
fielen ab 1120 verschiedene Rebberge und Häuser in der Gemeinde
an Klöster. Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Gemeinde Ligerz
mit Twann und dem Tessenberg von Bern erworben und der
Landvogtei Nidau einverleibt. Die Gemeinde Ligerz gehört heute
noch zum Amtsbezirk Nidau. Während der französischen
Revolution, Ende des 18. Jahrhunderts, war Ligerz für kurze
Zeit französisches Territorium.

Rebbaumuseum
"Hof" |
Im ehemaligen Freiherrensitz
der Herren von Ligerz, bereits auf Gemeindeboden von La
Neuveville, befindet sich das Rebbaumuseum "Hof", oder
in französischer Sprache "Le Fornel". In den
wunderschönen Räumlichkeiten sind nicht nur Werkzeuge,
Flaschen, Geräte und andere, eng mit dem Rebbau verbundene
Gegenstände ausgestellt, sie können auch für Konferenzen,
Apéros, Zusammenkünfte und Feste jeder Art gemietet werden.
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Wer kennt es nicht, "ds
Ligerzer-Chilchli"? Wenn der Besucher dann nach einem
Spaziergang durch den Rebberg vor dem spätgotischen Bau steht
erkennt er, dass es sich um eine Kirche in der Grösse der
Bieler-Stadtkirche handelt. Wie kommt nun eine Gemeinde wie
Ligerz zu einer so grossen Kirche?
1417 wurde den Einwohnern von
Schafis, Ligerz und Kleintwann die Erstellung einer eigenen
Kapelle gestattet.
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